Labrador Retriever Hobbyzucht

of a Mystic Dream



Der Labrador

Der Labrador ist ein sehr ausgeglichener, familienfreundliches, kinderliebes Wesen. Er passt sich sehr gut an, ist intelligent, eifrig und begleitet sein Herrchen und Frauchen überall hin. Der Labrador liebt das Wasser und das apportieren.

Bei aller Sensibilität ist er weder ängstlich noch aggressiv.  Ausdauernd, geduldig, arbeitswillig und neugierig ist er.

Als Wachhund eignet sich der Labrador nicht.

Obwohl er ein sehr ruhiger Hund ist, braucht er neben viel Bewegung auch eine sinnvolle Beschäftigung die ihn ausfüllt.

Durch das hohe "will to please" hat er den Wunsch seinem Herrchen und Frauchen zu gefallen. Darum reagiert er sehr schnell, ist gelehrig und leicht zu lenken.

Er eignet sich hervorragend als Rettungshund, Blindenführhund, Therapiehund,  Jagdhund, Agility, Arbeit mit dem Dummy.

Vorsicht etwas ironisch

Der Labrador liegt immer und überall maximal im Weg und kann dabei deutlich mehr Raum einnehmen, als ihm größenmäßig zusteht.

Er kann bei Bedarf immense Mengen Haare verlieren, auch direkt nach dem Bürsten.

Der Labrador beachtet Fremde draußen nicht, außer man verlässt sich darauf, das er Fremde nicht beachtet. Er hat eine immense Begabung dafür, den Augenblick zu finden, in dem man seine Menschen maximal blamieren kann.

Die Pfoten sind rundlich, kräftig und kompakt und können große Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputzem Boden hinterlassen.

Labradore schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gerne mit der Nase an den Arm, wenn man eine volle Kaffeetasse in der Hand hält.

Den Labrador gibt es in drei Farbschlägen: schwarz, braun, gelb. Wenn sie richtig dreckig sind, kann man die Farbschläge allerdings kaum auseinander halten.

Alle Labradore bekommen nie genug Futter.

Labradore beherschen die Kunst, mit nur einem Liter Wasser im  Napf die gesamte Napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.

Ein auf einem Tausenden von Hektor großem Feld herumtobender Labrador wird mit hoher Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf den Boden der Tatsachen zu halten.

Labradore wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann es Sinn macht zu gehorchen.

Labradorwelpen finden immer einen Weg unter die Füße ihrer Leute. Eigentlich auch die Erwachsenen Labradore.

Labradore haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Leider.

Der glaube das Labradore mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch.

Labradore können vorsichtig spielen. Sie ziehen es aber vor, dies nicht zu tun.

Der Labrador folgt seinem Alphatier bedingungslos überall hin - es sei denn, irgendjemand anderes isst gerade Kuchen, oder sonst etwas leckeres und geht in die andere Richtung.

Der Labrador verfügt über "will to please", leidet aber an temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Augen sinnlosen Befehlen geht. Ansonsten hört der Labrador über größte Distanzen, über mehrer Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn die Tür zur Vorratskammer geöffnet wird, wo seine Leckerlis lagern oder die Keksdose geöffnet wird.

Der Labrador verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr.  An Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt oder mit der Rute der Teppich geklopft. An Tagen, an denen sein Chef mal früher raus muss, wird solange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen and der Tür steht.

Ein eleganter, klatsch nasser Labrador zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen.

Labradore haben eine ganz andere Vorstellung von "wohlriechend" als ihre Menschen.

Labradore können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen. Es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freude über menschliche und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden! Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengeheul allerdingst eher,  als hätte sie ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt. Vorsicht also vor dem Tierschutz!

Labradore haben praktisch ein selbstreinigendes Fell. Diese Tatsache ermächtigt sie dazu, täglich und bei jeder Witterung, in dreckigen und schlammigen Tümpeln, Pfützen, Bächen und Seen zu baden. Die selbstreinigende Funktion erweiter sich jedoch nicht auf die unmittelbare Umgebung eines Labradors.


 Verfasser unbekannt